Volksschule Schildorn

Schulstraße 2
4920 Schildorn

Telefon:  07754/8001
Telefax:  07754/8001-18
E-Mail:    s412351@schule-ooe.at

In der dreiklassigen Volksschule Schildorn werden im Schuljahr 2018/19 insgesamt 55 Kinder von folgenden Lehrpersonen unterrichtet:

1. Klasse, 1. Schulstufe/Integrationsklasse: 21 Kinder (KV Sabine Schaper, Sonderschulpädagogin Maria Herchl, Schulassistenz)

Integrationsklassen sind Volksschulklassen, in denen auch Platz für Kinder mit Förderbedarf ist. Um jedes Kind entsprechend fördern und fordern zu können, unterrichten zwei LehrerInnen im Team.
So ist es uns möglich, gut auf besondere Bedürfnisse einzugehen und auf Begabungen zu achten.

2. Klasse, 2. Schulstufe: 12 Kinder (KV Viktoria Kasbauer)
3. Klasse, 3. Schulstufe: 13 Kinder (KV Andrea Dim, Anneliese Marschall)
3. Klasse, 4. Schulstufe: 11 Kinder (KV Andrea Dim)

Weitere Lehrpersonen: ROL Manfred Anzengruber (Religion katholisch), Roswitha Lobmaier (Religion evangelisch)


Leitbild:

Die Volksschule Schildorn
… nimmt den Anspruch des Kindes auf individuelle Förderung ernst,
… arbeitet partnerschaftlich mit den Eltern zusammen,
… gewährleistet Transparenz über schulische Inhalte, Abläufe und Regeln.

Wir orientieren uns an den Grundbedürfnissen der Kinder nach
… Geborgenheit,
… neuen Erfahrungen,
… Verantwortung,
… Lob und Anerkennung.

Rückblick Schuljahr 2017/18

Im letzten Schuljahr durften wir das Gütesiegel „Gesunde Schule“ und auch das der „Bewegten Schule“ in Empfang nehmen. An deren Beibehaltung wollen wir natürlich weiterhin arbeiten.

Aus diesem Grund haben wir uns auch an der Aktion TBuS (Tägliche Bewegungseinheit) beteiligt. Parallel zu diesen zusätzlichen Turnstunden gibt es ein erweitertes Förderangebot.

Natürlich essen die Kinder auch wieder fleißig Äpfel – Stichwort „Apfelaktion“ – und auch die „Gesunde Schuljause“ am Mittwoch kann dank engagierter Mütter wieder angeboten werden.

Unser Sortiment an Pausenspielen und Bewegungsangeboten konnten wir dank der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde erweitern.

Wir organisieren Buchausstellungen und Vorträge. Wir freuen uns jede Einladung zu spannenden Lehrausgängen, etwa wenn wir mit den Bäuerinnen Brot backen oder Butter rühren, wenn wir im Frühling in die Rolle eines Imkers schlüpfen dürfen, aber auch beim Mostobstpressen dabei zu sein ist für uns ein besonderes Erlebnis.Eine Premiere gab es im Schuljahr 2014/15: Beim 1. Schulkaffee verwandelte sich der Turnsaal für einige Stunden in ein Versuchslabor. Gekonnt demonstrierten Kinder an verschiedenen Stationen, was sie zuvor im Unterricht ausprobiert hatten – Technik, Physik und Chemie kindgerecht aufbereitet und mit Feuereifer dargeboten. Mitschüler, Eltern, Omas und Opas staunten über die spannenden Experimente, die die jungen Forscher vorführten.Eltern sorgten mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Gäste und trugen zum Gelingen dieses Frühschoppens der etwas anderen Art wesentlich bei.

Gesunde Schule

Unsere Schule zeichnet sich durch ihre Lage mitten im Ort und dennoch im Grünen aus. Das macht es möglich, dass wir – im Turnunterricht oder in Pausen – so oft wie möglich Bewegung im Freien anbieten können. Auch der Sportplatz ist nur ein paar Schritt entfernt.

Allgemeines Bildungsziel

Die Volksschule hat – wie alle österreichischen Schulen – im Sinne §2 Schulorganisationsgesetz die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken. Sie hat die Jugend mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zum selbsttätigen Bildungserwerb zu erziehen.

Schulqualität als zentrales Anliegen

Schulqualität ist den LehrerInnen der VS Schildorn ein großen Anliegen. Wir bemühen uns in allen Bereichen, neue pädagogische Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen sowie um einen kindgemäßen, individualisierten Unterricht – stets mit dem Ziel, den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern Kompetenzen im Wissenserwerb wie im Sozialen zu vermitteln.

Kunst als Ergänzung zu Wissen

Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das Abc bringt den Menschen in die Höh, nicht allein allein im Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen; nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen…

Frei nach Lehrer Lämpel bei Wilhelm Busch versteht sich die VS Schildorn nicht nur als Hort der Wissensvermittlung. Im Sinne ganzheitlicher Bildung widmen wir uns auch den schönen Künsten – Musik, Theater, bildender Kunst.
Dazu nützen wir den Unterricht, setzen aber auch viele außerschulische Aktivitäten. Wir fahren in das Landestheater und in das Theater des Kindes in Linz, führen selbst kleine Theaterstücke auf oder laden Ensembles ein, mit unseren Schülerinnen und Schülern zu spielen und zu musizieren. Wir setzen uns mit dem Werk berühmter KünstlerInnen auseinander und versuchen uns in deren speziellen Techniken. Wir laden regelmäßig die Ortsmusikkapelle von Schildorn ein, die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Instrumenten vertraut zu machen, um sie für das Musizieren zu begeistern.
Für unsere Kunstwerke haben wir auch schon wiederholt Preise gewonnen, etwa beim Raiffeisen-Zeichenwettbewerb. Besonders stolz sind wir darauf, dass beim Wettbewerb „Young at Art 2013“ eine von den SchülerInnen der 4. Klasse gestaltete Skulptur nach Vorbild des Künstlers Franz West ausgezeichnet und im Landesmuseum in Linz ausgestellt wurde.

Sehenswertes in Oberösterreich und den Nachbarregionen

Selbstverständlich erkunden wir im Laufe der vier Schuljahre auch die Welt außerhalb Schildorns und suchen uns immer wieder neue Ziele: das Stelzhamer-Geburtshaus in Pramet, die Bezirkshauptstadt Ried, die Furtmühle in Pram, den Kometor in Peuerbach, das Stift Reichersberg, die Falknerei in Obernberg, das Indianerdorf in Natternbach …

Seit 2014 nehmen wir jedes Jahr an der Linz-Aktion teil und absolvierten drei Tag lang ein umfangreiches Programm. Wir sehen dabei das Landhaus und das Ars Electronica Center, das Schloßmuseum und den Botanischen Garten, die Landesfeuerwehrschule und das ORF-Landesstudio, das Theater des Kindes und den Pöstlingberg – und unternehmen eine Schiffsrundfahrt auf der Donau.

Schulalltag mit Montessori und Computer

Mit Hilfe von Wochenplänen und zahlreichen verschiedensten Unterrichtsmaterialen gestalten wir den Unterrichtsalltag individualisiert und abwechslungsreich.

Montessori Pädagogik

„Hilf mir, es selbst zu tun!“ beschreibt diese Lernmethoden sehr gut. Maria Montessori sah jedes Kind als Individuum – einzigartig und als respektable Persönlichkeit. Ihr Hauptziel lag darin, Kinder zu einer Selbstständigkeit und zu einem Selbstvertrauen zu erziehen, die ihnen in ihrem späteren Leben von großem Vorteil sein sollte.  Ein Kerngedanke Montessoris lag darin, dass Kinder über ihre Sinne Lernprozesse verinnerlichen. Der Zugang zum Kind erfolgt also immer über die Sinne, denn Kinder möchten von Natur aus alles greifen und damit auch „be – greifen“, sowie schmecken, ansehen, hören und riechen. Diesem Leitgedanken folgend entwickelte Montessori spezielles Lehrmaterial.

„Schule 4.0 – jetzt wird’s digital“

Alle Schülerinnen und Schüler in Österreich erwerben digitale Kompetenzen und lernen, sich kritisch mit digitalen Inhalten auseinanderzusetzen. Dabei geht es um ein breites Portfolio an Kompetenzen: von Medienkompetenz über kritischen Umgang mit Informationen und Daten, Sicherheit im Netz hin zu Wissen über Technik, Coding und Problemlösung.
Das inhaltliche Angebot umfasst Lehr- und Lernmaterialien, pädagogisch empfohlene Apps und Spiele sowie innovative Tools für moderne Unterrichtsformate.

 

Gesunde Schule

Am 29. Mai 2017 wurde uns in den Redoutensälen in Linz das Gütesiegel „Gesunde Schule“ verliehen. Ziel des Gütesiegels ist es, Gesundheitsförderung, die körperliches, geistiges, seelisches und soziales Wohlbefinden umfasst, in den Schulen zu etablieren und die Schulqualität dadurch zu steigern. Viele Jahre schon wird an der VS Schildorn Wert auf das Wohlbefinden der Kinder gelegt. Fixe Bestandteile des Schulalltags sind nicht nur die gesunde Schuljause und das Bewegungsangebot in den Pausen. Wir achten besonders auch auf das Schulklima, einen höflichen, freundlichen Umgangston und auf bewegte Lernsequenzen im und rund um das Schulhaus. Finanzelle Unterstützung für unser Engagement in Sachen Gesundheits- und Bewegungsförderung bekommen wir von der Gemeinde, aber auch von allen Eltern, die ihren Beitrag für die wöchentliche Jause leisten.

Elternvortrag „Das Lernen lernen“
3. Oktober 2017

Kinder lernen sehr unterschiedlich. In diesem Zusammenhang spricht man von verschiedenen Lerntypen. Und ihrem jeweiligen Lerntyp entsprechend bevorzugen Kinder unterschiedliche Lernmethoden.

Ganz ähnlich verhält es sich mit der Lernmotivation von Kindern. Hier können gezielte, kleine Tricks bereits Großes bewirken.

Mit dem Vortrag „Das Lernen lernen“ richtete sich der Referent daher gezielt an die Eltern und gab ihnen Werkzeuge zur Hand, erinnerte aber auch an die Notwendigkeit des Memorierens und des steten Wiederholens. Wir haben uns sehr gefreut, dass auch so viele Eltern aus Waldzell daran teilgenommen haben.

Das kleine Papageienbuch

Lesung von Ingrid und Christian Mitteregger.
Aufmerksam lauschten unsere Schülerinnen und Schüler und auch die Kindergartenkinder den Erzählungen vom kleinen Papagei, der um die Welt reist und überall neue Erfahrungen sammelt.

Waldtage mit Stefan Rechberger

Blätter, Früchte, Tanne und Fichte, Tierspuren, Geräusche des Waldes, Moose und Farne, Spiele zur Sensibilisierung!

Bevor es Winter wird…

Getreideanbau mit Brigitte Burgstaller, der Ortsbäuerin von Schildorn.
Jäten, umstechen, säen, Körner mit Erde bedecken. Unsere Erstklässler arbeiteten eifrig mit, schließlich wollen sie ja im Frühjahr unser eigenes Getreide wieder zur Brotherstellung verwenden. Um nicht alles den Vögeln zu überlassen, werden wir wohl noch Vogelscheuchen basteln müssen.

… und raus bist du
Käfer und Co – mit Toni Tanner

Babsi Biene und ihre Freunde sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Sie bestimmen, wer in der Klassengemeinschaft akzeptiert wird und wer nicht. Auch auf dem Wandertag der Insektenschule spucken sie große Töne und machen Uwe Weberknecht so richtig fertig. Obwohl Rita Raupe, das Mädchen aus dem ersten Käferstück, ihm beisteht, kann Uwe sich nicht gegen die Babsi-Bande wehren und wird immer verzweifelter.
Doch da zieht plötzlich ein Gewitter auf – und hält Überraschungen bereit!

Leseolympiade

Als Schulsieger haben  Hannah Lobmaier, Hanna Wielendner und Tobias Hangler die VS Schildorn bei der Leseolympiade vertreten.
Sie hatten sich sehr gut darauf vorbereitet und konnten gut mit den vielen Konkurrentinnen und Konkurrenten mithalten.

Weberzeile-Advent

Sicherlich ist den Auswahlbeauftragten der Weberzeile die Wahl schwergefallen, wurden doch so viele wunderschöne, kreative Bilder eingereicht. Doch unsere Elias Urwanisch hat es geschafft, sein Bild zierte den ganzen Advent über die große Halle des Rieder Einkaufszentrums.
Zur feierlichen Eröffnung begleitete ihn natürlich die ganze 2. Klasse. Schließlich haben ja alle mitgezeichnet.

Es war einmal ein Schelm…

… und der traut seinen Ohren kaum: Till hat gehört, dass die Schildbürger sogar noch verrückter sein sollen als er selbst! Mit seiner Geige zieht Till los, dieses Geheimnis zu lüften – und entdeckt Unglaubliches.
Die Abenteuer der Schildbürger sind so lustig und spannend wie die Musik, die dazu erklingt – und verrückt, wie die Schildbürger sind, wird das Horn zur Glocke, die Klarinette zur Mistgabel und der Kontrabass sogar zum Boot…
Das Ensemble „HörSchauSpiel“ begeisterte mit ihrer unkonventionellen Aufführung im Rieder Sparkassensaal unsere Kinder.

Glanzvolle Erstkommunion

Unter der musikalischen Leitung von Sabine Schaper und Viktoria Kasbauer wurde das Erstkommunionfest in diesem Jahr zu einem schwungvollen Ereignis. Die Texte, perfekt vorgetragen, erinnerten und mahnten christliche Werthaltungen ein.

Gewaltprävention

Der beste Schutz vor Übergriffen jeglicher Form, ist ein mit Selbstvertrauen gestärktes Kind, das gelernt hat auf seine Gefühle zu achten und ermutigt wird diese Gefühle auch zum Ausdruck zu bringen.
MIKI ist ein Präventionsprojekt der Polizei, bei dem auf Selbstkompetenz und ein gewaltfreies Miteinander großer Wert gelegt wird. Es zielt darauf ab, dass die Kinder auf ihre Gefühle vertrauen, ihre Grenzen erkennen und agieren lernen. Im Rahmen eines Elternabends gab die Leiterin dieser Aktion, Kerstin Rechner, wertvolle Informationen.

Helmi ist da!

Mit Spiel und Spaß erklärt der rot-weiß-rote Superheld der Sicherheit unseren Volksschulkindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr. „Augen auf, Ohren auf“ lautet die Devise, denn bei den verschiedenen Stationen sollen den Kindern die Augen und Ohren für die Herausforderungen des Straßenverkehrs geöffnet werden.

„Kunstsommer“

Schulkaffee, 17. Juni 2018

„Als Kind ist jeder ein Künstler.  Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“
Pablo Picasso.

In diesem Sinne stellten wir Werke unserer Schülerinnen und Schüler aus den letzten Wochen zu einer kleinen Präsentation zusammen. Zum Zeichnen und Malen bereiteten wir Stationen vor, die zur Auseinandersetzung mit Formen, Farben und Materialien einluden.

Mit Hilfe des Teams für „Feste und Feiern“ Sabine Schaper und Viktoria Kasbauer und dank der Tatkraft der Eltern unter der Leitung von Christoph Buchbauer und Doris Wielendtner gelingt uns – voran selbstverständlich den Schülerinnen und Schülern – jedes Jahr ein schönes Abschlussfest, auf das wir alle sehr stolz sind.
Die zahlreichen Gäste unter ihnen natürlich Bürgermeister Wolfgang Moser und unser Pflichtschulinspektor Wolfgang Schatzl belohnten die Kinder mit viel Applaus für die sehr gut eingeübten Lieder und Tänze.

Vielfältig wie die Kunst, die Natur – in der es keine gerade Linie gibt – ist auch der Mensch, sind die Kinder. Ein jedes hat ihm eigene Fähigkeiten und besondere Bedürfnisse. Das wollten wir auch mit dem Theaterstück „Wölfchen“ zum Ausdruck bringen.

Abschlussausflug nach Burghausen …

… mit Workshops, Führungen und einer Floßfahrt!
Über einen Kilometer lang – genau 1051 Meter – thront die mächtige Burganlange über der denkmalgeschützten Altstadt von Burghausen in Bayern. Sie ist ein malerisches Fest für die Sinne und Begegnung mit einer über 1000jährigen Kulturgeschichte. Scheinbar ohne Ende ziehen sich die Mauern, Zinnen, Türme und Kapellen über eine schmale Bergzunge am Rande der glitzernden Salzach.
Im Rahmen der Führung durch die Burganlage hörten die Kinder vieles über Geschichte, über alte und bis heute gängige Sprichwörter. Redewendungen und Gepflogenheiten des Lebens in so einer Burg während des Mittelalters. Sie erfuhren, wie es sich anfühlt, einen Helm oder ein Kettehemd zu tragen. In einem Rollspiel warben die Buben um eine Braut und alle zusammen sangen mit Hilfe des Führers eine Minnelied.
Viel Spaß bereitete den Kinder nicht zuletzt auch die anschließende Zillenfahrt auf der Salzach von Reitenhaslach nach Burghausen.

Brot backen, Gemüse und Obst in mundgerechte Stücke schneiden

In der letzten Schulwoche versorgten uns die Bäuerinnen mit ihren regionalen Produkten und unsere Erstklässler gestalteten mit selbstgemachtem Brotteig die Anfangsbuchstaben ihrer Namen.

Folgende Grundlagen, die die Kinder mitbringen sollten, werden aber nicht nur durch Pädagogen gefördert und gefestigt, sondern sie müssen auch im Elternhaus gelebt und anerzogen werden. Erziehungsarbeit liegt hauptsächlich bei den Eltern!!

Regeln und Rituale
Die Kinder sollen Grenzen einhalten und akzeptieren können (ohne Diskussion!). Namen, Geburtstag und Anschrift zu kennen gehört zur Individualität der Kinder dazu. Weiters sollen die Kinder Ordnung halten und für ihre persönlichen Dinge Verantwortung übernehmen können. Im sprachlichen und sozialen Bereich sollen die Kinder bitten und fragen können, um etwas zu bekommen oder Hilfe zu erhalten. Arbeitsaufträge (drei Aufträge auf einmal) sollten verstanden und gemerkt werden. Sehr positiv wäre es, wenn die Kinder Konflikte sprachlich austragen können.
Mathematische Bildung
Zur Mathematik gehört nicht nur Rechnen, sondern auch Begriffe wie links, rechts, oben, unten, mehr, weniger, schwer, leicht, lang, kurz. Ordnen, Sammeln, Zählen, Sortieren, Vergleichen lässt sich überall (beim Autofahren, beim Spazieren,…)einbauen. Einfache Spiele mit Würfeln oder Bausteine fördern das mathematische Bewusstsein.
Spracherziehung
Nur ein guter Wortschatz ermöglicht eine Kontaktaufnahme zu den Mitmenschen! Dazu helfen Reime, Gedichte, Lieder, Geschichten, Bilderbücher, Sprachspiele. Auch das gemeinsame Gespräch, das Erzählen, das Vorlesen unterstützen den Aufbau des Wortschatzes. Achtet darauf, in ganzen Sätzen zu sprechen und die Sätze richtig zu formulieren.
Soziale und emotionale Reife
Unter Schulreife versteht man den Willen, sich Mühe zu geben, mit Enttäuschungen umgehen zu können, Konflikte auszutragen, sich an Regeln zu halten. Die Kinder sollen eine Ich –Stärke mitbringen, aber sich dennoch in die Gemeinschaft einfügen können. Dafür muss man aber Regeln für ein gemeinsames Miteinander kennen und akzeptieren!
Selbständigkeit
Dazu gehören: Schuhe selber anziehen, Maschen binden, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen, Wasser einschenken, den Tisch für die richtige Personenanzahl decken, sich an- und ausziehen. Das was das Kind begonnen hat, wird bis zum Schluss durchgehalten. Wichtig sind die richtige Stifthaltung, der Umgang mit Schere und Uhu, Finger richtig benennen, Kneten mit Plastilin und Malen.
Bewegung und Spiel
Bewegung ist wichtig für das Nerven-, Immun- und Herz-Kreislauf-System, für den Aufbau von Knochen und Muskeln, die Koordination und die Entwicklung der Psyche. Kinder sollen nicht nur in der Schule Springen, Klettern, Laufen, Schaukeln, Werfen und Rollen können. Auch hier geht nichts ohne das Zutun der Eltern, sie müssen den Kindern Bewegung „vorleben“! Wir Pädagogen bemerken den Trend, dass Erziehung immer öfter an Kindergarten und Schule abgegeben wird. Jedoch nur gemeinsam mit den Eltern können wir das Beste für das Kind erreichen.

Aus der Geschichte der Volksschule

1724 wurde in Schildorn eine einklassige Volksschule gegründet. Das alte Schulhaus fiel beim Großbrand im Jahr 1834 den Flammen zum Opfer, 1837 wurde neu gebaut. 1878 wurde die Erweiterung der einklassigen Volksschule in Schildorn angeordnet, jedoch wurde nichts daraus.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1947, erfolgte ein Anbau. Daraufhin wurde die Schule zweiklassig, 1949 dreiklassig, nach weiteren 12 Jahren vierklassig. 1970, nachdem das alte Schulhaus abgerissen und (unter Bürgermeister Ludwig Schoibl) ein modernes neues Gebäude errichtet worden war, zählte die Schule fünf Klassen.
Nach 30 Jahren – am 30. Juni 2000 – wurde eine besondere Geburtstagsfeier abgehalten. Die SchülerInnen gaben Lieder, gespielte Witze oder auch kurze Theaterstücke zum Besten, VD Anna Vorhauer und das LehrerInnen-Team präsentierten eine gelungene Ausstellung „Schule einst und jetzt“. Der ehemalige Direktor Hans Schneeberger und der damalige Bezirksschulinspektor Prof. Ecker erzählten von den Schwierigkeiten beim Neubau.
2009 wurde (unter Bürgermeister Georg Schoibl) mit dem Neubau des Turnsaales mit Mehrzwecknutzung begonnen. Der neue, großzügig ausgestattete Anbau bietet vielfältige Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Turnunterricht. Zugleich wurde das Schulgebäude modernisiert und überzeugt mit seiner offenen, freundlichen Atmosphäre. Die Klassenräume sind hell und funktional und bieten beste Voraussetzungen für einen zeitgemäßen, kindgerechten Unterricht.