Volksschule Schildorn

Schulstraße 2
4920 Schildorn

Telefon:  07754/8001
Telefax:  07754/8001-18
E-Mail:    s412351@schule-ooe.at

In der dreiklassigen Volksschule Schildorn werden im Schuljahr 2019/20 insgesamt 54 Kinder von folgenden Lehrpersonen unterrichtet:

1. Klasse, 1. Schulstufe: 12 Kinder (KV Stefanie Feldmann)
2. Klasse, 2. Schulstufe / Integrationsklasse: 18 Kinder (KV Sabine Schaper, Birgit Stefl)
3. Klasse, 3. Schulstufe: 12 Kinder (KV Andrea Dim)
3. Klasse, 4. Schulstufe: 12 Kinder (KV Andrea Dim, Anneliese Marschall)

Religion unterrichten Manfred Anzinger und Roswitha Lobmaier, Schulassistentin ist Brigitte Furtner-Hagn.


Leitbild und/oder Profil der Schule:

Körperliches und seelisches Wohlbefinden sind eine wichtige Basis, auf der Lernen funktioniert. Deshalb ist das Thema Gesundheit ein wichtiger Baustein im Leitbild der VS Schildorn sowie in die Eltern-Lehrer-Vereinbarungen.

Unser Leitbild

Wir, die Lehrerinnen der VS Schildorn, …
… nehmen den Anspruch des Kindes auf individuelle Förderung ernst,
… arbeiten partnerschaftlich mit den Eltern zusammen,
… gewährleisten Transparenz über schulische Inhalte, Abläufe und Regeln.

Wir orientieren uns an den Grundbedürfnissen der Kinder …
… nach körperlicher und seelischer Gesundheit,
… nach Geborgenheit,
… nach neuen Erfahrungen,
… nach Verantwortung,
… nach Lob und Anerkennung.

Bildung und Erziehung als gemeinsame Aufgabe von Elternhaus und Schule gelingt, wenn die einzelnen Aufgabenfelder aufeinander abgestimmt sind.

Eltern und Lehrerinnen bekennen ihren Willen zu enger Zusammenarbeit zum Besten der Kinder.

Gesunde Schule

Unsere Schule zeichnet sich durch ihre Lage mitten im Ort und dennoch im Grünen aus. Das macht es möglich, dass wir – im Turnunterricht oder in Pausen – so oft wie möglich Bewegung im Freien anbieten können. Auch der Sportplatz ist nur ein paar Schritt entfernt.
Die Aktion TBuS wurde leider eingestellt, dennoch denken wir, dass unsere Schülerinnen und Schüler zahlreiche Bewegungsangebote im Schulhaus und im Schulgarten vorfinden. Dank der Verlängerung der Pausenzeiten haben die Kinder genügend Zeit zum Spielen und Erholen. Sich bietende Gelegenheiten zum Lernen im Freien finden und nutzen wir gerne und nicht nur in den Turnstunden.
Viele Jahre schon wird an der VS Schildorn Wert auf das Wohlbefinden der Kinder gelegt. Fixe Bestandteile des Schulalltags sind nicht nur die „Gesunde Schuljause“ und das Bewegungsangebot in den Pausen. Wir achten besonders auch auf das Schulklima, einen höflichen, freundlichen Umgangston und auf bewegte Lernsequenzen im und rund um das Schulhaus. Finanzelle Unterstützung für unser Engagement in Sachen Gesundheits- und Bewegungsförderung bekommen wir von der Gemeinde, aber auch von allen Eltern, die ihren Beitrag für die wöchentliche Jause leisten.
Natürlich essen die Kinder nach wie vor fleißig Äpfel – Stichwort „Apfelaktion“ – und auch die „Gesunde Schuljause“ am Mittwoch kann dank engagierter Mütter und Väter wieder angeboten werden.
Das neue Regal in unserer zentral gelegenen Bücherei, welches wir uns dank der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde leisten konnten, bietet neben genügend Platz für die Bücher auch Stauraum für Pausenspiele und Bewegungsangebote.

Wir organisieren Buchausstellungen und Vorträge. Wir freuen uns über jede Einladung zu spannenden Lehrausgängen, etwa wenn wir mit den Bäuerinnen Brot backen oder Butter rühren, wenn wir im Frühling in die Rolle eines Imkers schlüpfen dürfen, aber auch beim Mostobstpressen dabei zu sein ist für uns ein besonderes Erlebnis.Eine Premiere gab es im Schuljahr 2014/15: Beim 1. Schulkaffee verwandelte sich der Turnsaal für einige Stunden in ein Versuchslabor. Gekonnt demonstrierten Kinder an verschiedenen Stationen, was sie zuvor im Unterricht ausprobiert hatten – Technik, Physik und Chemie kindgerecht aufbereitet und mit Feuereifer dargeboten. Mitschüler, Eltern, Omas und Opas staunten über die spannenden Experimente, die die jungen Forscher vorführten.Eltern sorgten mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Gäste und trugen zum Gelingen dieses Frühschoppens der etwas anderen Art wesentlich bei. Inzwischen sind diese Schulkaffees fixer Bestandteil unserer Planungen, ein jedes ist anders doch immer wieder schön!

Allgemeines Bildungsziel

Die Volksschule hat – wie alle österreichischen Schulen – im Sinne §2 Schulorganisationsgesetz die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken. Sie hat die Jugend mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zum selbsttätigen Bildungserwerb zu erziehen.

Schulqualität als zentrales Anliegen

Schulqualität ist uns Lehrerinnen und Lehrern der VS Schildorn ein großes Anliegen. Wir bemühen uns in allen Bereichen, neue pädagogische Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen sowie um einen kindgemäßen, individualisierten Unterricht – stets mit dem Ziel, den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern Kompetenzen im Wissenserwerb wie im Sozialen zu vermitteln.

Quop-Lernverlaufsdiagnostik
Über das Schuljahr verteilt, führen die Kinder alle drei Wochen einen kurzen Quop-Test am Computer durch. Diese Tests haben alle den gleichen Schwierigkeitsgrad. Dies ist mit wissenschaftlichen Methoden sichergestellt und nachgewiesen worden. Von Test zu Test können die Schülerinnen und Schülder die Tests schneller und besser bearbeiten. Überträgt man die Testergebnisse in ein Diagramm, entsteht die Lernfortschrittskurve. Diese gibt Lehrern, Schülern und Eltern die Rückmeldung, ob der Lernverlauf alters- und stufengerecht erfolgt, und ermöglicht, sehr früh zu erkennen, ob das Kind individuelle Förderung braucht.

Kunst als Ergänzung zu Wissen

Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das Abc bringt den Menschen in die Höh, nicht allein allein im Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen; nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen…

Frei nach Lehrer Lämpel bei Wilhelm Busch versteht sich die VS Schildorn nicht nur als Hort der Wissensvermittlung. Im Sinne ganzheitlicher Bildung widmen wir uns auch den schönen Künsten – Musik, Theater, bildender Kunst.
Dazu nützen wir den Unterricht, setzen aber auch viele außerschulische Aktivitäten. Wir fahren in das Landestheater und in das Theater des Kindes in Linz, führen selbst kleine Theaterstücke auf oder laden Ensembles ein, mit unseren Schülerinnen und Schülern zu spielen und zu musizieren. Wir setzen uns mit dem Werk berühmter KünstlerInnen auseinander und versuchen uns in deren speziellen Techniken. Wir laden regelmäßig die Ortsmusikkapelle von Schildorn ein, die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Instrumenten vertraut zu machen, um sie für das Musizieren zu begeistern.
Für unsere Kunstwerke haben wir auch schon wiederholt Preise gewonnen, etwa beim Raiffeisen-Zeichenwettbewerb. Besonders stolz sind wir darauf, dass beim Wettbewerb „Young at Art 2013“ eine von den SchülerInnen der 4. Klasse gestaltete Skulptur nach Vorbild des Künstlers Franz West ausgezeichnet und im Landesmuseum in Linz ausgestellt wurde.

Sehenswertes in Oberösterreich und den Nachbarregionen

Selbstverständlich erkunden wir im Laufe der vier Schuljahre auch die Welt außerhalb Schildorns und suchen uns immer wieder neue Ziele: das Stelzhamer-Geburtshaus in Pramet, die Bezirkshauptstadt Ried, die Furtmühle in Pram, den Kometor in Peuerbach, das Stift Reichersberg, die Falknerei in Obernberg, das Indianerdorf in Natternbach …

Seit 2014 nehmen wir jedes Jahr an der Linz-Aktion teil und absolvierten drei Tag lang ein umfangreiches Programm. Wir sehen dabei das Landhaus und das Ars Electronica Center, das Schloßmuseum und den Botanischen Garten, die Landesfeuerwehrschule und das ORF-Landesstudio, das Theater des Kindes und den Pöstlingberg – und unternehmen eine Schiffsrundfahrt auf der Donau.

Schulalltag mit Montessori und Computer

Mit Hilfe von Wochenplänen und zahlreichen verschiedensten Unterrichtsmaterialen gestalten wir den Unterrichtsalltag individualisiert und abwechslungsreich.

Montessori Pädagogik

„Hilf mir, es selbst zu tun!“ beschreibt diese Lernmethoden sehr gut. Maria Montessori sah jedes Kind als Individuum – einzigartig und als respektable Persönlichkeit. Ihr Hauptziel lag darin, Kinder zu einer Selbstständigkeit und zu einem Selbstvertrauen zu erziehen, die ihnen in ihrem späteren Leben von großem Vorteil sein sollte.  Ein Kerngedanke Montessoris lag darin, dass Kinder über ihre Sinne Lernprozesse verinnerlichen. Der Zugang zum Kind erfolgt also immer über die Sinne, denn Kinder möchten von Natur aus alles greifen und damit auch „be – greifen“, sowie schmecken, ansehen, hören und riechen. Diesem Leitgedanken folgend entwickelte Montessori spezielles Lehrmaterial.

„Schule 4.0 – jetzt wird’s digital“

Alle Schülerinnen und Schüler in Österreich erwerben digitale Kompetenzen und lernen, sich kritisch mit digitalen Inhalten auseinanderzusetzen. Dabei geht es um ein breites Portfolio an Kompetenzen: von Medienkompetenz über kritischen Umgang mit Informationen und Daten, Sicherheit im Netz hin zu Wissen über Technik, Coding und Problemlösung.
Das inhaltliche Angebot umfasst Lehr- und Lernmaterialien, pädagogisch empfohlene Apps und Spiele sowie innovative Tools für moderne Unterrichtsformate.

Wir dürfen uns auch mit dem Zertifikat „Expert-Schule“ schmücken, dieses haben wir nun schon zum dritten Mal erworben. Das heißt, wir setzen digitale Medien sinnvoll im Unterricht ein. Wir führen mehrere Klassenpinnwände und verlinken auf diesen passende learning-apps. Unsere Schülerinnen und Schüler haben Zugang zu „Antolin“ und wir verwenden klarerweise die passende Lernsoftware zu unseren Lehrbüchern.

 

Rückblick in Schuljahr 2018/19

Lehrausgänge sind wunderbare Gelegenheiten, um unseren Schülerinnen und Schülern Wissenswertes über ihre Umgebung erfahrbar zu machen, ihnen handelnd Inhalte zu vermitteln und auch noch Spaß und Bewegung dabei zu haben. In diesem Fall galt es Längen und Breiten abzumessen, Umfänge zu berechnen, aus Holzlatten Rechtecke bzw. Quadrate zu legen, Pizzas zu halbieren, vierteln und achteln.

Im Rahmen der Aktion „Hallo Auto“ für die dritte und vierte Schulstufe erklärte die Trainerin unseren Schülerinnen und Schülern den Bremsweg, der sich aus Anhalte- und Reaktionsweg zusammensetzt. Bei der ersten Schätzung lagen alle so weit daneben, was uns Lehrerinnen deutlich zeigte, wie wichtig es ist, diese Erlebnisse Kindern zu ermöglichen.

„Peter und der Wolf“ von Sergey Prokofjew gespielt vom Symphonieorchester Sonos Vienna – das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Und schon bestiegen wir am 23. Oktober auch schon den Bus, der uns nach Ried bis vor die Tür der Jahnturnhalle brachte.

In diesem Jahr war Toni Tanner mit seinem Käfer und Co Programm „Wasser für alle“ bei uns zu Gast. Nachdem unsere Schülerinnen und Schüler schon seit Wochen an den Liedern zu diesem Stück geübt hatten, war es am 7. November endlich soweit. Auf altersgemäße Weise schafft es Toni Tanner wichtige soziale Themen und Ideen für konstruktive Handlungsweisen „ins Spiel“ zu bringen. Es geht darum, sich verantwortlich zu fühlen, Missstände zur Sprache zu bringen, Formen gesellschaftlichen Engagements kennen zu lernen und nicht zuletzt den Wert gemeinsamen Handelns zu erfahren.

Da bei der ersten Räumungsübung die Schulalarmanlage streikte, wiederholten wir sie, dieses Mal mit Unterstützung durch die Feuerwehr am 9. November.
Glücklich dem Feuer und dem Rauch entronnen zu sein, durften wir uns die Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehr näher ansehen und sogar probieren, wie es sich anfühlt, einen Helm, eine Atemschutzmaske oder einen Sauerstoffbehälter zu tragen.

Den Abschluss des Projekts „Bücherstapel“ feierte die dritte Schulstufe mit einer Fahrt nach Ried. Gestartet wurde mit einem Besuch des Volkskundemuseums, indem anlässlich des 200 Jahr „Stille Nacht“ Jubiläums die Krippe neu gerichtet und präsentiert wurde, und auch ein Film über die Entstehungsgeschichte des Liedes zu sehen war. Danach ging es, wie könnte es sein, in die schöne Stadtbücherei, in der uns Karin herzlich willkommen hieß und alles gut erklärte.

„Wie fit bist du?“ will das Sportland Oberösterreich wissen und bietet im Rahmen des gleichnamigen Projekts sportmotorische Testungen für Volksschüler an. Die Volksschule Schildorn ist eine der rund 180 oö. Volksschulen, die bei dem Projekt mitmachten. Die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klasse absolvierten am 10. Dezember im Turnsaal 8 Teststationen.
Sport und Bewegung sind wichtig für eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder. Die sportmotorische Testung soll dazu beitragen, Kinder zu motivieren, sich mehr zu bewegen, und auch ihre Eltern und Lehrkräfte für die Wichtigkeit von Bewegung in Schule und Alltag sensibilisieren. Sport und Bewegung müssen wieder zu einem fixen Bestandteil der Freizeitgestaltung werden. Es lohnt sich, dafür die Angebote der örtlichen Vereine zu nutzen. Und zu guter Letzt wäre es wünschenswert, wenn die Eltern als gutes Vorbild vorangingen!

Leseolympiade
Unsere Schulsieger, die uns beim Lesewettbewerb in diesem Jahr vertreten. Wir drücken die Daumen, wissen aber mit Sicherheit, dass sie sich gut vorbereitet haben. Allein ihr Eifer und die damit verbundene Mehrarbeit verdient einen Applaus

Die Verblecherbande oder der meist knallende Bankraub aller Zeiten
Kurz bevor wir unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Semesterzeugnis nach Hause schickten, gönnten wir uns ein ziemlich spaßiges Jeunesse Konzert. Was Musik alles kann und was sie mit uns macht, war Thema dieser turbulenten Musikkomödie mit dem fantastischen Sonus Brass Ensemble.

Musiker der Schildorner Trachtenkapelle begeisterten unsere Kinder mit ihren Erklärungen zu Ihren Instrumenten und den Musikstücken. Was sich da aber so leicht anhörte und ansah, bedarf doch großer Anstrengungen. Wir bedanken uns und freuen uns jetzt schon auf ihren Auftritt im nächsten Jahr.

Im Mittelpunkt standen an diesem Tag bei der Experimentale 2019 in Ried Anfassen, Begreifen, Ausprobieren und Staunen. Schülerinnen und Schüler von Pflichtschulen sowie AHS und BHS haben eigens mit ihren Lehrkräften über 40 Experimentierstationen entwickelt, die Naturphänomene veranschaulichen und Zusammenhänge und Wirkungen im Alltag, Natur und Technik erkennen lassen. Klar, dass dieser Vormittag von unseren Kindern als sehr spannend empfunden wurde.

Schulkaffee – wie jedes Jahr ein schöner Erfolg.
Die vordringlichste Aufgabe der Bewegungs- und Sportförderung in den Schulen ist es, durch ein umfangreiches Bewegungs- und Sportangebot motorische Entwicklungsreize zu schaffen, Ausgleich zu vielfältigen Belastungen zu vermitteln sowie ein freudvolles Erleben (auch in der Gemeinschaft) in der sportlichen Betätigung zu ermöglichen.
Darauf Bezug nehmend, zeigten in diesem Jahr die Kinder der 2., 3. und 4. Schulstufen ihr Können an den Geräten, mit einem Tanz und beim Jonglieren.
Während die Kinder der 1. Klasse mit ihrer Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte, darstellerisch und textlich brillierten.
Ohne die tatkräftige Mithilfe durch die Eltern wäre eine solche Veranstaltung niemals so erfolgreich und selbstverständlich braucht es auch zahlreiche Besucher. Vielen Dank an alle, die da waren und vor allem auch Herrn Wolfgang Schatzl, unserem Qualitätsmanager, und Herrn Wolfgang Moser, unserem Bürgermeister für ihr Kommen.

Susa Hämmerles Lesungen waren wunderbar auf das Alter der Kinder abgestimmt und zum Teil szenisch gestaltet.
Bei eingestreuten Ratespielen konnten die Kinder „Goodies“ bekommen und Im Anschluss an die Lesung beantwortete die Autorin gerne die Fragen der Kinder – sei es rund ums Büchermachen oder auch, warum sie nur einen Ohrring trägt… Sie erfuhren auch, dass Susa Hämmerle schon mit 10 Jahren ihr erstes Märchen schrieb.
Seit1990 ist Susa Hämmerle mit Leib und Seele Kinderbuchautorin und Leseperformerin.

Linz – Tage, sicherlich ein Höhepunkt, muss man doch erst die 4. Schulstufe erreicht haben, um daran teilnehmen zu dürfen. Im Rahmen dieser Aktion lernen die Kinder die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt in altersgemäßer Form hautnah kennen. Kompetente FremdenführerInnen garantieren eine lebendige Entdeckungsreise mit allen Sinnen.
• Neuer Dom, Altstadtrundgang, Landhaus, voestalpine Stahlwelt, ORF Landesstudio OÖ., Theaterbesuch
• Oö. Landes-Feuerwehrschule, Ars Electronica Center, Brucknerhaus, Pöstlingberg, Grottenbahn, Tiergarten
• Schlossmuseum, Botanischer Garten, Stadion
Alles in allem ein umfangreiches Programm für die 3 Tage.
Geglückte Radfahrprüfung
Einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet im Rahmen der Verkehrserziehung die Radfahrprüfung. Neben dem praktischen Können, das die Kinder der 3. und 4. Schulstufe jedes Jahr auch unter Anleitung von Trainern der Easy Drivers Radfahrschule üben, ist vor allem auch die Beherrschung des theoretischen Teils sinnvoll.
Sagenhaftes Schildorn
Weil zur Gemeinde Schildorn keine einzige Sage überliefert ist, ließ die 3. Klasse der Volksschule im Deutschunterricht der Phantasie freien Lauf. In Gruppenarbeit entstanden spannende Texte, in denen das Gruselige nicht fehlen darf, wie es sich für richtige Sagen eben nun einmal gehört. Schließlich kommt es aber immer zu einem guten Ende. Die illustrierten „Schildorn-Sagen“ wurden auf Tafeln geklebt und mit tatkräftiger Unterstützung durch Bürgermeister Wolfgang Moser an den jeweiligen Schauplätzen aufgestellt. Somit ist Schildorn nicht länger sagenlos und hat obendrein sogar einen Sagenpfad.
Erstkommunion, das Ereignis des Schuljahres für die 2. Klasse, ist immer wieder ein schönes Fest, bedeutet sie doch die bewusste Entscheidung der Kinder für die Gemeinschaft der Kirche. Vorbereitet wird dieses Fest vor allem auch von Religionslehrer Manfred Anzinger, musikalisch begleitet und umrahmt von unseren Schülerinnen und Schülern unter der Leitung ihrer Lehrerinnen Sabine Schaper, Andrea Dim und Viktoria Kasbauer.
Theatertage in Schildorn – dank unserer Bühnenkinder!
Die Bühnenkinder unserer Volksschule zeigten bei ihren vier Auftritten, was sie in diesem Jahr unter der Obhut und Führung von Gabriela Anna Schmid gelernt hatten: Bühnenpräsenz, Texte schreiben und memorieren, tanzen, singen …
FarbMagie, so nannten die Kinder ihr Theaterstück, das sie gemeinsam entwickelt und in zahlreichen Proben eingeübt hatten, begeisterte viele Schülerinnen und Schüler aus den Nachbargemeinden ebenso wie ihre Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten und viele, die einfach nur aus Freundschaft oder Neugierde gekommen waren.
Gesund leben in Schildorn
Die Kinder der 1. Klasse dürfen jedes Jahr den Hof unserer Ortsbäuerin Frau Burgstaller besuchen. Vielen Dank! Soviel Landwirtschaft können nicht mehr viele Kinder sehen, riechen, schmecken und spüren.
Unsere Ortsbäuerin hat es sich aber nicht nur zur Aufgabe gemacht, die Kinder Landwirtschaft erleben zu lassen, nein, sie kommt mit ihren Helferinnen auch zu uns in die Schule und bäckt mit den Kindern „Buchstaben“, sogar den künftigen Erstklässlern konnten wir die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen übergeben – das hilft sicher beim Lesenlernen! Als Draufgabe gibt es Milch, sogar biologische und Aufstriche mit frischen Kräutern und Gemüse aus dem Garten.
Natürlich durften die Schildorner auch beim Fußballcup nicht fehlen, die Spieler kämpften tapfer und konnten immerhin 2 Spiele gewinnen, auch der „Fanclub“, bestehend aus den Schülerinnen und Schülern der 2., 3. und 4. Schulstufe, machte seinem Namen alle Ehre.
… und schon wieder neigte sich das Schuljahr seinem Ende zu und die jährliche Abschlussfahrt stand bevor.
Das nördliche Innviertel mit seinen wunderbaren Barockstädtchen Oberberg und Schärding, der Adlerwarte in Obernberg, dem schönen Stift Reichersberg und nicht zuletzt dem Naturschutzgebiet am Inn hat allerhand zu bieten und war gerade recht für eine gemütliche Tour zu Schulschluss.
Den Inn entlang wandern, über die Flugkünste so mancher Greifvögel staunen, sich an Bewegungsstationen erproben und sogar ein wenig Heimatkunde, das war`s – und jetzt hieß es für die Schülerinnen und Schüler nur noch auf das Zeugnis und die wohlverdienten Ferien zu warten.

Wie der Übertritt vom Kindergarten in die Schule gut gelingt

Folgende Grundlagen, die die Kinder mitbringen sollten, werden aber nicht nur durch Pädagogen gefördert und gefestigt, sondern sie müssen auch im Elternhaus gelebt und anerzogen werden. Erziehungsarbeit liegt hauptsächlich bei den Eltern!!

Regeln und Rituale
Die Kinder sollen Grenzen einhalten und akzeptieren können (ohne Diskussion!). Namen, Geburtstag und Anschrift zu kennen gehört zur Individualität der Kinder dazu. Weiters sollen die Kinder Ordnung halten und für ihre persönlichen Dinge Verantwortung übernehmen können. Im sprachlichen und sozialen Bereich sollen die Kinder bitten und fragen können, um etwas zu bekommen oder Hilfe zu erhalten. Arbeitsaufträge (drei Aufträge auf einmal) sollten verstanden und gemerkt werden. Sehr positiv wäre es, wenn die Kinder Konflikte sprachlich austragen können.
Mathematische Bildung
Zur Mathematik gehört nicht nur Rechnen, sondern auch Begriffe wie links, rechts, oben, unten, mehr, weniger, schwer, leicht, lang, kurz. Ordnen, Sammeln, Zählen, Sortieren, Vergleichen lässt sich überall (beim Autofahren, beim Spazieren,…)einbauen. Einfache Spiele mit Würfeln oder Bausteine fördern das mathematische Bewusstsein.
Spracherziehung
Nur ein guter Wortschatz ermöglicht eine Kontaktaufnahme zu den Mitmenschen! Dazu helfen Reime, Gedichte, Lieder, Geschichten, Bilderbücher, Sprachspiele. Auch das gemeinsame Gespräch, das Erzählen, das Vorlesen unterstützen den Aufbau des Wortschatzes. Achtet darauf, in ganzen Sätzen zu sprechen und die Sätze richtig zu formulieren.
Soziale und emotionale Reife
Unter Schulreife versteht man den Willen, sich Mühe zu geben, mit Enttäuschungen umgehen zu können, Konflikte auszutragen, sich an Regeln zu halten. Die Kinder sollen eine Ich –Stärke mitbringen, aber sich dennoch in die Gemeinschaft einfügen können. Dafür muss man aber Regeln für ein gemeinsames Miteinander kennen und akzeptieren!
Selbständigkeit
Dazu gehören: Schuhe selber anziehen, Maschen binden, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen, Wasser einschenken, den Tisch für die richtige Personenanzahl decken, sich an- und ausziehen. Das was das Kind begonnen hat, wird bis zum Schluss durchgehalten. Wichtig sind die richtige Stifthaltung, der Umgang mit Schere und Uhu, Finger richtig benennen, Kneten mit Plastilin und Malen.
Bewegung und Spiel
Bewegung ist wichtig für das Nerven-, Immun- und Herz-Kreislauf-System, für den Aufbau von Knochen und Muskeln, die Koordination und die Entwicklung der Psyche. Kinder sollen nicht nur in der Schule Springen, Klettern, Laufen, Schaukeln, Werfen und Rollen können. Auch hier geht nichts ohne das Zutun der Eltern, sie müssen den Kindern Bewegung „vorleben“! Wir Pädagogen bemerken den Trend, dass Erziehung immer öfter an Kindergarten und Schule abgegeben wird. Jedoch nur gemeinsam mit den Eltern können wir das Beste für das Kind erreichen.

Aus der Geschichte der Volksschule

1724 wurde in Schildorn eine einklassige Volksschule gegründet. Das alte Schulhaus fiel beim Großbrand im Jahr 1834 den Flammen zum Opfer, 1837 wurde neu gebaut. 1878 wurde die Erweiterung der einklassigen Volksschule in Schildorn angeordnet, jedoch wurde nichts daraus.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1947, erfolgte ein Anbau. Daraufhin wurde die Schule zweiklassig, 1949 dreiklassig, nach weiteren 12 Jahren vierklassig. 1970, nachdem das alte Schulhaus abgerissen und (unter Bürgermeister Ludwig Schoibl) ein modernes neues Gebäude errichtet worden war, zählte die Schule fünf Klassen.
Nach 30 Jahren – am 30. Juni 2000 – wurde eine besondere Geburtstagsfeier abgehalten. Die SchülerInnen gaben Lieder, gespielte Witze oder auch kurze Theaterstücke zum Besten, VD Anna Vorhauer und das LehrerInnen-Team präsentierten eine gelungene Ausstellung „Schule einst und jetzt“. Der ehemalige Direktor Hans Schneeberger und der damalige Bezirksschulinspektor Prof. Ecker erzählten von den Schwierigkeiten beim Neubau.
2009 wurde (unter Bürgermeister Georg Schoibl) mit dem Neubau des Turnsaales mit Mehrzwecknutzung begonnen. Der neue, großzügig ausgestattete Anbau bietet vielfältige Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Turnunterricht. Zugleich wurde das Schulgebäude modernisiert und überzeugt mit seiner offenen, freundlichen Atmosphäre. Die Klassenräume sind hell und funktional und bieten beste Voraussetzungen für einen zeitgemäßen, kindgerechten Unterricht.