Vorschau auf das Schuljahr 2021/22

Liebe Eltern,

wie Bildungsminister Heinz Faßmann in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder betont hat, werden wir uns alle gemeinsam um einen möglichst regulären Schulstart bemühen. Und doch wird auch dieses Schuljahr wieder so beginnen, wie das letzte geendet hat. Bestimmt gibt es Erfreulicheres als gleich zu Schulanfang wieder Stäbchen in der Nase zu haben. Doch aus Erfahrung wissen wir, dass Kinder eigentlich recht unkompliziert denken und sich gut auf die Maßnahmen, die getroffen werden müssen, einstellen können.

Im Schuljahr 2021/22 werden insgesamt 58 Kinder von folgenden Lehrpersonen unterrichtet:

1. Klasse, 1. Schulstufe: 14 Kinder (KV Andrea Dim)
2. Klasse, 2. Schulstufe: 13 Kinder (KV Stefanie Feldmann)
3. Klasse, 3. Schulstufe / Integrationsklasse: 19 Kinder (KV Lisa Buchinger, BEd Hans-Peter Mayer)
4. Klasse, 4. Schulstufe: 12 Kinder (KV Sabine Schaper)
Religion unterrichtet Lena Hartl, Schulassistentin ist Brigitte Furtner-Hagn.

Mit einem Gottesdienst am Montag, 13. September, um 9:30 Uhr starten wir in das neue Schuljahr; anschließend erhalten die Kinder den provisorischen Stundenplan für die erste Schulwoche und die Einladungen für Klassenelternabende.

Ich wünsche uns allen, ganz besonders den Schulanfängern, Freude und Zuversicht auf einen guten Start in ein neues Schuljahr.

Liebe Grüße
Anneliese Marschall

P.S.: Nach meiner Versetzung in den Ruhestand mit 31. Oktober wird die Leitung der VS Schildorn gänzlich von Kerstin Dirnberger, Direktorin der VS Waldzell, übernommen. Bis dahin werden wir den Übergang gut vorbereiten.


Leitbild und/oder Profil der Schule:

Körperliches und seelisches Wohlbefinden sind eine wichtige Basis, auf der Lernen funktioniert. Deshalb ist das Thema Gesundheit ein wichtiger Baustein im Leitbild der VS Schildorn sowie in die Eltern-Lehrer-Vereinbarungen.

Unser Leitbild

Wir, die Lehrerinnen der VS Schildorn, …
… nehmen den Anspruch des Kindes auf individuelle Förderung ernst,
… arbeiten partnerschaftlich mit den Eltern zusammen,
… gewährleisten Transparenz über schulische Inhalte, Abläufe und Regeln.

Wir orientieren uns an den Grundbedürfnissen der Kinder …
… nach körperlicher und seelischer Gesundheit,
… nach Geborgenheit,
… nach neuen Erfahrungen,
… nach Verantwortung,
… nach Lob und Anerkennung.

Bildung und Erziehung als gemeinsame Aufgabe von Elternhaus und Schule gelingt, wenn die einzelnen Aufgabenfelder aufeinander abgestimmt sind.

Eltern und Lehrerinnen bekennen ihren Willen zu enger Zusammenarbeit zum Besten der Kinder.

Gesunde Schule

Unsere Schule zeichnet sich durch ihre Lage mitten im Ort und dennoch im Grünen aus. Das macht es möglich, dass wir – im Turnunterricht oder in Pausen – so oft wie möglich Bewegung im Freien anbieten können. Auch der Sportplatz ist nur ein paar Schritt entfernt.
Die Aktion TBuS wurde leider eingestellt, dennoch denken wir, dass unsere Schülerinnen und Schüler zahlreiche Bewegungsangebote im Schulhaus und im Schulgarten vorfinden. Dank der Verlängerung der Pausenzeiten haben die Kinder genügend Zeit zum Spielen und Erholen. Sich bietende Gelegenheiten zum Lernen im Freien finden und nutzen wir gerne und nicht nur in den Turnstunden.
Viele Jahre schon wird an der VS Schildorn Wert auf das Wohlbefinden der Kinder gelegt. Fixe Bestandteile des Schulalltags sind nicht nur die „Gesunde Schuljause“ und das Bewegungsangebot in den Pausen. Wir achten besonders auch auf das Schulklima, einen höflichen, freundlichen Umgangston und auf bewegte Lernsequenzen im und rund um das Schulhaus. Finanzelle Unterstützung für unser Engagement in Sachen Gesundheits- und Bewegungsförderung bekommen wir von der Gemeinde, aber auch von allen Eltern, die ihren Beitrag für die wöchentliche Jause leisten.
Natürlich essen die Kinder nach wie vor fleißig Äpfel – Stichwort „Apfelaktion“ – und auch die „Gesunde Schuljause“ am Mittwoch kann dank engagierter Mütter und Väter wieder angeboten werden.
Das neue Regal in unserer zentral gelegenen Bücherei, welches wir uns dank der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde leisten konnten, bietet neben genügend Platz für die Bücher auch Stauraum für Pausenspiele und Bewegungsangebote.

Wir organisieren Buchausstellungen und Vorträge. Wir freuen uns über jede Einladung zu spannenden Lehrausgängen, etwa wenn wir mit den Bäuerinnen Brot backen oder Butter rühren, wenn wir im Frühling in die Rolle eines Imkers schlüpfen dürfen, aber auch beim Mostobstpressen dabei zu sein ist für uns ein besonderes Erlebnis.Eine Premiere gab es im Schuljahr 2014/15: Beim 1. Schulkaffee verwandelte sich der Turnsaal für einige Stunden in ein Versuchslabor. Gekonnt demonstrierten Kinder an verschiedenen Stationen, was sie zuvor im Unterricht ausprobiert hatten – Technik, Physik und Chemie kindgerecht aufbereitet und mit Feuereifer dargeboten. Mitschüler, Eltern, Omas und Opas staunten über die spannenden Experimente, die die jungen Forscher vorführten.Eltern sorgten mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Gäste und trugen zum Gelingen dieses Frühschoppens der etwas anderen Art wesentlich bei. Inzwischen sind diese Schulkaffees fixer Bestandteil unserer Planungen, ein jedes ist anders doch immer wieder schön!

Allgemeines Bildungsziel

Die Volksschule hat – wie alle österreichischen Schulen – im Sinne §2 Schulorganisationsgesetz die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken. Sie hat die Jugend mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zum selbsttätigen Bildungserwerb zu erziehen.

Schulqualität als zentrales Anliegen

Schulqualität ist uns Lehrerinnen und Lehrern der VS Schildorn ein großes Anliegen. Wir bemühen uns in allen Bereichen, neue pädagogische Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen sowie um einen kindgemäßen, individualisierten Unterricht – stets mit dem Ziel, den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern Kompetenzen im Wissenserwerb wie im Sozialen zu vermitteln.

Quop-Lernverlaufsdiagnostik
Über das Schuljahr verteilt, führen die Kinder alle drei Wochen einen kurzen Quop-Test am Computer durch. Diese Tests haben alle den gleichen Schwierigkeitsgrad. Dies ist mit wissenschaftlichen Methoden sichergestellt und nachgewiesen worden. Von Test zu Test können die Schülerinnen und Schülder die Tests schneller und besser bearbeiten. Überträgt man die Testergebnisse in ein Diagramm, entsteht die Lernfortschrittskurve. Diese gibt Lehrern, Schülern und Eltern die Rückmeldung, ob der Lernverlauf alters- und stufengerecht erfolgt, und ermöglicht, sehr früh zu erkennen, ob das Kind individuelle Förderung braucht.

Kunst als Ergänzung zu Wissen

Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das Abc bringt den Menschen in die Höh, nicht allein allein im Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen; nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen…

Frei nach Lehrer Lämpel bei Wilhelm Busch versteht sich die VS Schildorn nicht nur als Hort der Wissensvermittlung. Im Sinne ganzheitlicher Bildung widmen wir uns auch den schönen Künsten – Musik, Theater, bildender Kunst.
Dazu nützen wir den Unterricht, setzen aber auch viele außerschulische Aktivitäten. Wir fahren in das Landestheater und in das Theater des Kindes in Linz, führen selbst kleine Theaterstücke auf oder laden Ensembles ein, mit unseren Schülerinnen und Schülern zu spielen und zu musizieren. Wir setzen uns mit dem Werk berühmter KünstlerInnen auseinander und versuchen uns in deren speziellen Techniken. Wir laden regelmäßig die Ortsmusikkapelle von Schildorn ein, die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Instrumenten vertraut zu machen, um sie für das Musizieren zu begeistern.
Für unsere Kunstwerke haben wir auch schon wiederholt Preise gewonnen, etwa beim Raiffeisen-Zeichenwettbewerb. Besonders stolz sind wir darauf, dass beim Wettbewerb „Young at Art 2013“ eine von den SchülerInnen der 4. Klasse gestaltete Skulptur nach Vorbild des Künstlers Franz West ausgezeichnet und im Landesmuseum in Linz ausgestellt wurde.

Sehenswertes in Oberösterreich und den Nachbarregionen

Selbstverständlich erkunden wir im Laufe der vier Schuljahre auch die Welt außerhalb Schildorns und suchen uns immer wieder neue Ziele: das Stelzhamer-Geburtshaus in Pramet, die Bezirkshauptstadt Ried, die Furtmühle in Pram, den Kometor in Peuerbach, das Stift Reichersberg, die Falknerei in Obernberg, das Indianerdorf in Natternbach …

Seit 2014 nehmen wir jedes Jahr an der Linz-Aktion teil und absolvierten drei Tag lang ein umfangreiches Programm. Wir sehen dabei das Landhaus und das Ars Electronica Center, das Schloßmuseum und den Botanischen Garten, die Landesfeuerwehrschule und das ORF-Landesstudio, das Theater des Kindes und den Pöstlingberg – und unternehmen eine Schiffsrundfahrt auf der Donau.

Schulalltag mit Montessori und Computer

Mit Hilfe von Wochenplänen und zahlreichen verschiedensten Unterrichtsmaterialen gestalten wir den Unterrichtsalltag individualisiert und abwechslungsreich.

Montessori Pädagogik

„Hilf mir, es selbst zu tun!“ beschreibt diese Lernmethoden sehr gut. Maria Montessori sah jedes Kind als Individuum – einzigartig und als respektable Persönlichkeit. Ihr Hauptziel lag darin, Kinder zu einer Selbstständigkeit und zu einem Selbstvertrauen zu erziehen, die ihnen in ihrem späteren Leben von großem Vorteil sein sollte.  Ein Kerngedanke Montessoris lag darin, dass Kinder über ihre Sinne Lernprozesse verinnerlichen. Der Zugang zum Kind erfolgt also immer über die Sinne, denn Kinder möchten von Natur aus alles greifen und damit auch „be – greifen“, sowie schmecken, ansehen, hören und riechen. Diesem Leitgedanken folgend entwickelte Montessori spezielles Lehrmaterial.

„Schule 4.0 – jetzt wird’s digital“

Alle Schülerinnen und Schüler in Österreich erwerben digitale Kompetenzen und lernen, sich kritisch mit digitalen Inhalten auseinanderzusetzen. Dabei geht es um ein breites Portfolio an Kompetenzen: von Medienkompetenz über kritischen Umgang mit Informationen und Daten, Sicherheit im Netz hin zu Wissen über Technik, Coding und Problemlösung.
Das inhaltliche Angebot umfasst Lehr- und Lernmaterialien, pädagogisch empfohlene Apps und Spiele sowie innovative Tools für moderne Unterrichtsformate.

Wir dürfen uns auch mit dem Zertifikat „Expert-Schule“ schmücken, dieses haben wir nun schon zum dritten Mal erworben. Das heißt, wir setzen digitale Medien sinnvoll im Unterricht ein. Wir führen mehrere Klassenpinnwände und verlinken auf diesen passende learning-apps. Unsere Schülerinnen und Schüler haben Zugang zu „Antolin“ und wir verwenden klarerweise die passende Lernsoftware zu unseren Lehrbüchern.

 

Rückblick auf ein außergewöhnliches Schuljahr 2020/21

Dieses mein letztes Schuljahr bestimmte fast ausschließlich das Corona-Virus den Schulalltag und rückte Wörter wie Distance Learning, Abstand, Maske, Nasenbohrertest, Klasse als Haushaltsgemeinschaft in den Vordergrund.
Dabei begannen wir im Herbst frohgemut mit einer Schulwegwanderung, bei der wir Buchstaben sammelten, um Themenbegriffe bilden zu können, unter denen dieses Schuljahr stehen sollte: Achtsam Wege gehen, Lernen mit allen Sinnen – fühlen, hören, sehen.
Doch schon im November wurden die Schulen erneut geschlossen. An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterstützten, damit sie ihre Lernaufgaben gut bewältigen konnten. Uns LehrerInnen ist schon klar, dass dies eine große Herausforderung war, der ihr euch zu stellen hattet. Aber vielleicht habt umgekehrt ihr in dieser Zeit ein Gefühl dafür bekommen, was Schule ausmacht und welche Anstrengung es mitunter für kleine Lernerfolge braucht. Wir sollten auf den Erfahrungen in dieser Zeit aufbauen und Schule noch mehr als bisher schon als partnerschaftliches Projekt verstehen.

Jede Lehrerin erstellte in dieser für alle Beteiligten schwierigen Zeit Wochenpläne, wählte passende Learning Apps, regte die Kinder an Versuche durchzuführen, etwas zu gestalten oder zu basteln. Und selbstverständlich wurde – auch auf Distanz – ständig der Lernfortschritt jedes einzelnen Kindes überprüft.
Für Kinder, deren Eltern sich diese Zeit aus beruflichen Gründen nicht nehmen konnten, blieb die Schule selbstverständlich offen.
Ziel musste sein, allen die gleichen Möglichkeiten zu bieten und kein Kind zurückfallen zu lassen. Rückblickend denke ich, dass das gut gelungen ist.

Nach den vorverlegten Semesterferien wurden die Schulen wieder geöffnet, jedoch mit Einschränkungen. Vieles von dem, was früher Abwechslung in den Schulalltag brachte, wie auch Aktionen, die die Schulgemeinschaft stärken sollten, konnten nicht mehr bzw. nur mit Einschränkungen durchgeführt werden.
Dennoch können wir froh darüber sein, dass unsere Schule rundherum genügend Flächen hat und Möglichkeiten bietet, die Pausen oder auch Teile des Unterrichts im Freien abhalten zu können.
Dank Impfungen, Testpass und sinkenden Fallzahlen konnten wir gegen Ende des Schuljahres wieder etwas aufatmen und den Kindern noch ein paar Highlights bieten.

Die 4. Klasse fuhr mit dem Zug nach Linz, nachdem sich die Schülerinnen und Schüler vorher intensiv mit unserer Landeshauptstadt beschäftigt und Referate vorbereitet hatten.
Die 3. Klasse machte sich auf nach Ried, um unsere Bezirkshauptstadt zu erkunden.

 

 

Eine „Schatzsuche“ führte die 2. Klasse auf Wege, die schon die Römer gegangen waren.

Die Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse feierten im Rahmen eines Buchstabenfestes ihre erworbenen Fähigkeiten.

Wie der Übertritt vom Kindergarten in die Schule gut gelingt

Folgende Grundlagen, die die Kinder mitbringen sollten, werden aber nicht nur durch Pädagogen gefördert und gefestigt, sondern sie müssen auch im Elternhaus gelebt und anerzogen werden. Erziehungsarbeit liegt hauptsächlich bei den Eltern!!

Regeln und Rituale
Die Kinder sollen Grenzen einhalten und akzeptieren können (ohne Diskussion!). Namen, Geburtstag und Anschrift zu kennen gehört zur Individualität der Kinder dazu. Weiters sollen die Kinder Ordnung halten und für ihre persönlichen Dinge Verantwortung übernehmen können. Im sprachlichen und sozialen Bereich sollen die Kinder bitten und fragen können, um etwas zu bekommen oder Hilfe zu erhalten. Arbeitsaufträge (drei Aufträge auf einmal) sollten verstanden und gemerkt werden. Sehr positiv wäre es, wenn die Kinder Konflikte sprachlich austragen können.
Mathematische Bildung
Zur Mathematik gehört nicht nur Rechnen, sondern auch Begriffe wie links, rechts, oben, unten, mehr, weniger, schwer, leicht, lang, kurz. Ordnen, Sammeln, Zählen, Sortieren, Vergleichen lässt sich überall (beim Autofahren, beim Spazieren,…)einbauen. Einfache Spiele mit Würfeln oder Bausteine fördern das mathematische Bewusstsein.
Spracherziehung
Nur ein guter Wortschatz ermöglicht eine Kontaktaufnahme zu den Mitmenschen! Dazu helfen Reime, Gedichte, Lieder, Geschichten, Bilderbücher, Sprachspiele. Auch das gemeinsame Gespräch, das Erzählen, das Vorlesen unterstützen den Aufbau des Wortschatzes. Achtet darauf, in ganzen Sätzen zu sprechen und die Sätze richtig zu formulieren.
Soziale und emotionale Reife
Unter Schulreife versteht man den Willen, sich Mühe zu geben, mit Enttäuschungen umgehen zu können, Konflikte auszutragen, sich an Regeln zu halten. Die Kinder sollen eine Ich –Stärke mitbringen, aber sich dennoch in die Gemeinschaft einfügen können. Dafür muss man aber Regeln für ein gemeinsames Miteinander kennen und akzeptieren!
Selbständigkeit
Dazu gehören: Schuhe selber anziehen, Maschen binden, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen, Wasser einschenken, den Tisch für die richtige Personenanzahl decken, sich an- und ausziehen. Das was das Kind begonnen hat, wird bis zum Schluss durchgehalten. Wichtig sind die richtige Stifthaltung, der Umgang mit Schere und Uhu, Finger richtig benennen, Kneten mit Plastilin und Malen.
Bewegung und Spiel
Bewegung ist wichtig für das Nerven-, Immun- und Herz-Kreislauf-System, für den Aufbau von Knochen und Muskeln, die Koordination und die Entwicklung der Psyche. Kinder sollen nicht nur in der Schule Springen, Klettern, Laufen, Schaukeln, Werfen und Rollen können. Auch hier geht nichts ohne das Zutun der Eltern, sie müssen den Kindern Bewegung „vorleben“! Wir Pädagogen bemerken den Trend, dass Erziehung immer öfter an Kindergarten und Schule abgegeben wird. Jedoch nur gemeinsam mit den Eltern können wir das Beste für das Kind erreichen.

Aus der Geschichte der Volksschule

1724 wurde in Schildorn eine einklassige Volksschule gegründet. Das alte Schulhaus fiel beim Großbrand im Jahr 1834 den Flammen zum Opfer, 1837 wurde neu gebaut. 1878 wurde die Erweiterung der einklassigen Volksschule in Schildorn angeordnet, jedoch wurde nichts daraus.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1947, erfolgte ein Anbau. Daraufhin wurde die Schule zweiklassig, 1949 dreiklassig, nach weiteren 12 Jahren vierklassig. 1970, nachdem das alte Schulhaus abgerissen und (unter Bürgermeister Ludwig Schoibl) ein modernes neues Gebäude errichtet worden war, zählte die Schule fünf Klassen.
Nach 30 Jahren – am 30. Juni 2000 – wurde eine besondere Geburtstagsfeier abgehalten. Die SchülerInnen gaben Lieder, gespielte Witze oder auch kurze Theaterstücke zum Besten, VD Anna Vorhauer und das LehrerInnen-Team präsentierten eine gelungene Ausstellung „Schule einst und jetzt“. Der ehemalige Direktor Hans Schneeberger und der damalige Bezirksschulinspektor Prof. Ecker erzählten von den Schwierigkeiten beim Neubau.
2009 wurde (unter Bürgermeister Georg Schoibl) mit dem Neubau des Turnsaales mit Mehrzwecknutzung begonnen. Der neue, großzügig ausgestattete Anbau bietet vielfältige Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Turnunterricht. Zugleich wurde das Schulgebäude modernisiert und überzeugt mit seiner offenen, freundlichen Atmosphäre. Die Klassenräume sind hell und funktional und bieten beste Voraussetzungen für einen zeitgemäßen, kindgerechten Unterricht.