Volksschule Schildorn

Schulstraße 2
4920 Schildorn

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In der dreiklassigen Volksschule Schildorn werden im Schuljahr 2017/18 insgesamt 47 Kinder von folgenden Lehrpersonen unterrichtet:

1. Klasse, 1. Schulstufe: 13 Kinder (KV Andrea Dim)
2. Klasse, 2. Schulstufe: 13 Kinder (KV Anneliese Marschall)
3. Klasse, 3. Schulstufe: 10 Kinder (KV Sabine Schaper, Irene Zeindlhofer)
3. Klasse, 4. Schulstufe: 11 Kinder (KV Sabine Schaper)

Weitere Lehrpersonen: ROL Manfred Anzengruber (Religion katholisch), Roswitha Lobmaier (Religion evangelisch)


Leitbild:

Die Volksschule Schildorn
… nimmt den Anspruch des Kindes auf individuelle Förderung ernst,
… arbeitet partnerschaftlich mit den Eltern zusammen,
… gewährleistet Transparenz über schulische Inhalte, Abläufe und Regeln.

Wir orientieren uns an den Grundbedürfnissen der Kinder nach
… Geborgenheit,
… neuen Erfahrungen,
… Verantwortung,
… Lob und Anerkennung.

Schule als Teil der Gesellschaft

Schule ist für uns keineswegs auf das Schulhaus beschränkt, sondern Teil des öffentlichen Lebens von Schildorn. Schon seit Jahren bemühen wir uns darum, die Bevölkerung über das, was sich bei uns tut, zu informieren und stoßen dabei auf erfreulich großes Interesse.Wir präsentieren am Gemeindeamt Arbeiten der SchülerInnen, befüllen Schaukästen in der und rund um die Schule. Wir stellen unsere kleinen Kunstwerke im Dorf aus und bringen uns mit Beiträgen in verschiedene Veranstaltungen ein.

Wir organisieren Buchausstellungen und Vorträge. Wir freuen uns jede Einladung zu spannenden Lehrausgängen, etwa wenn wir mit den Bäuerinnen Brot backen oder Butter rühren, wenn wir im Frühling in die Rolle eines Imkers schlüpfen dürfen, aber auch beim Mostobstpressen dabei zu sein ist für uns ein besonderes Erlebnis.Eine Premiere gab es im Schuljahr 2014/15: Beim 1. Schulkaffee verwandelte sich der Turnsaal für einige Stunden in ein Versuchslabor. Gekonnt demonstrierten Kinder an verschiedenen Stationen, was sie zuvor im Unterricht ausprobiert hatten – Technik, Physik und Chemie kindgerecht aufbereitet und mit Feuereifer dargeboten. Mitschüler, Eltern, Omas und Opas staunten über die spannenden Experimente, die die jungen Forscher vorführten.Eltern sorgten mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Gäste und trugen zum Gelingen dieses Frühschoppens der etwas anderen Art wesentlich bei.

Gesunde Schule

Unsere Schule zeichnet sich durch ihre Lage mitten im Ort und dennoch im Grünen aus. Das macht es möglich, dass wir – im Turnunterricht oder in Pausen – so oft wie möglich Bewegung im Freien anbieten können. Auch der Sportplatz ist nur ein paar Schritt entfernt.

Seit mehr als zehn Jahren ist das gesunde Schulbuffet fixer Bestandteil unserer Schulwoche. Dass sich über eine derart lange Zeit Eltern immer wieder bereit erklären, für die Kinder wirklich schmackhafte und liebevoll zubereitete Jausenbrote oder Obst- und Gemüsehappen aufzutischen, ist eine besondere Leistung, auf die Schildorn stolz sein kann. Hier wird Schulgemeinschaft gelebt.
Seit dem Schuljahr 2014/15 ergänzen wir unser Gesunde-Jause-Angebot mit der Teilnahme am Schulobst-Programm des Landes Oberösterreich. Woche für Woche essen wir 18 Kilo Äpfel! Ein Dankeschön der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung dieser Aktion.
Aber nicht nur in Ernährungsfragen achten wir auf das Wohl unserer Kinder, auch Bewegung ist ein wesentliches Element des schulischen Alltags. Außerdem hat die VS Schildorn das Zertifikat „Eigenständig werden“ erworben und sich damit verpflichtet, sich auch um die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu bemühen. Dazu gehören zum Beispiel das Wissen um eigene Stärken und Schwächen, das Erkennen von Gefühlen anderer oder das Umgehen mit Konflikten.

Schulqualität als zentrales Anliegen

Schulqualität ist den LehrerInnen der VS Schildorn ein großen Anliegen. Wir bemühen uns in allen Bereichen, neue pädagogische Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen sowie um einen kindgemäßen, individualisierten Unterricht – stets mit dem Ziel, den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern Kompetenzen im Wissenserwerb wie im Sozialen zu vermitteln.

Zentrales Anliegen ist Lesen als Kulturtechnik Nummer 1. 2014 wurde damit begonnen, die bestehende Bücherei auszubauen, freundlich und einladend zu gestalten, den Buchbestand zu aufzustocken und zu aktualisieren. Unser ganzer Stolz ist die neue Lesestiege, auf der sich nicht nur Lesen als Abenteuer im Kopf erleben lässt, sondern die sich auch bestens eignet, um in kleinen Runden Präsentationen durchzuführen. Vielfältige Leseprojekte sollen unsere SchülerInnen zu kleinen Leseexperten machen, denen das Bildungsportal weit offen steht. Lesenächte, Buchausstellungen, die Lese-Fußball-EM, Lese-Laufspiele, Forschungsprojekte und das Erstellen von Mind-Maps gehören dazu genauso wie der unausweichliche Bücherturm.
Unser Dank gilt Bürgermeister Wolfgang Moser für die Unterstützung bei diesem Vorhaben und für sein Engagement in allen Schulbelangen.

Kunst als Ergänzung zu Wissen

Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das Abc bringt den Menschen in die Höh, nicht allein allein im Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen; nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen…

Frei nach Lehrer Lämpel bei Wilhelm Busch versteht sich die VS Schildorn nicht nur als Hort der Wissensvermittlung. Im Sinne ganzheitlicher Bildung widmen wir uns auch den schönen Künsten – Musik, Theater, bildender Kunst.
Dazu nützen wir den Unterricht, setzen aber auch viele außerschulische Aktivitäten. Wir fahren in das Landestheater und in das Theater des Kindes in Linz, führen selbst kleine Theaterstücke auf oder laden Ensembles ein, mit unseren Schülerinnen und Schülern zu spielen und zu musizieren. Wir setzen uns mit dem Werk berühmter KünstlerInnen auseinander und versuchen uns in deren speziellen Techniken. Wir laden regelmäßig die Ortsmusikkapelle von Schildorn ein, die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Instrumenten vertraut zu machen, um sie für das Musizieren zu begeistern.
Für unsere Kunstwerke haben wir auch schon wiederholt Preise gewonnen, etwa beim Raiffeisen-Zeichenwettbewerb. Besonders stolz sind wir darauf, dass beim Wettbewerb „Young at Art 2013“ eine von den SchülerInnen der 4. Klasse gestaltete Skulptur nach Vorbild des Künstlers Franz West ausgezeichnet und im Landesmuseum in Linz ausgestellt wurde.

Von Schildorn über Ried nach Linz

Selbstverständlich erkunden wir im Laufe der vier Schuljahre auch die Welt außerhalb Schildorns und suchen uns immer wieder neue Ziele: das Stelzhamer-Geburtshaus in Pramet, die Bezirkshauptstadt Ried, die Furtmühle in Pram, den Kometor in Peuerbach, das Stift Reichersberg, die Falknerei in Obernberg, das Indianerdorf in Natternbach …

Seit 2014 nehmen wir jedes Jahr an der Linz-Aktion teil und absolvierten drei Tag lang ein umfangreiches Programm. Wir sehen dabei das Landhaus und das Ars Electronica Center, das Schloßmuseum und den Botanischen Garten, die Landesfeuerwehrschule und das ORF-Landesstudio, das Theater des Kindes und den Pöstlingberg – und unternehmen eine Schiffsrundfahrt auf der Donau.

Von einer Hand zur anderen Hand

Die Pädagogen des Kindergartens und der Volksschule haben sich Gedanken darüber gemacht, was für zukünftige Schulanfänger wichtig ist, um ihnen den Start in den Schulalltag zu erleichtern.

Folgende Grundlagen, die die Kinder mitbringen sollten, werden aber nicht nur durch Pädagogen gefördert und gefestigt, sondern sie müssen auch im Elternhaus gelebt und anerzogen werden. Erziehungsarbeit liegt hauptsächlich bei den Eltern!!

Regeln und Rituale
Die Kinder sollen Grenzen einhalten und akzeptieren können (ohne Diskussion!). Namen, Geburtstag und Anschrift zu kennen gehört zur Individualität der Kinder dazu. Weiters sollen die Kinder Ordnung halten und für ihre persönlichen Dinge Verantwortung übernehmen können. Im sprachlichen und sozialen Bereich sollen die Kinder bitten und fragen können, um etwas zu bekommen oder Hilfe zu erhalten. Arbeitsaufträge (drei Aufträge auf einmal) sollten verstanden und gemerkt werden. Sehr positiv wäre es, wenn die Kinder Konflikte sprachlich austragen können.
Mathematische Bildung
Zur Mathematik gehört nicht nur Rechnen, sondern auch Begriffe wie links, rechts, oben, unten, mehr, weniger, schwer, leicht, lang, kurz. Ordnen, Sammeln, Zählen, Sortieren, Vergleichen lässt sich überall (beim Autofahren, beim Spazieren,…)einbauen. Einfache Spiele mit Würfeln oder Bausteine fördern das mathematische Bewusstsein.
Spracherziehung
Nur ein guter Wortschatz ermöglicht eine Kontaktaufnahme zu den Mitmenschen! Dazu helfen Reime, Gedichte, Lieder, Geschichten, Bilderbücher, Sprachspiele. Auch das gemeinsame Gespräch, das Erzählen, das Vorlesen unterstützen den Aufbau des Wortschatzes. Achtet darauf, in ganzen Sätzen zu sprechen und die Sätze richtig zu formulieren.
Soziale und emotionale Reife
Unter Schulreife versteht man den Willen, sich Mühe zu geben, mit Enttäuschungen umgehen zu können, Konflikte auszutragen, sich an Regeln zu halten. Die Kinder sollen eine Ich –Stärke mitbringen, aber sich dennoch in die Gemeinschaft einfügen können. Dafür muss man aber Regeln für ein gemeinsames Miteinander kennen und akzeptieren!
Selbständigkeit
Dazu gehören: Schuhe selber anziehen, Maschen binden, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen, Wasser einschenken, den Tisch für die richtige Personenanzahl decken, sich an- und ausziehen. Das was das Kind begonnen hat, wird bis zum Schluss durchgehalten. Wichtig sind die richtige Stifthaltung, der Umgang mit Schere und Uhu, Finger richtig benennen, Kneten mit Plastilin und Malen.
Bewegung und Spiel
Bewegung ist wichtig für das Nerven-, Immun- und Herz-Kreislauf-System, für den Aufbau von Knochen und Muskeln, die Koordination und die Entwicklung der Psyche. Kinder sollen nicht nur in der Schule Springen, Klettern, Laufen, Schaukeln, Werfen und Rollen können. Auch hier geht nichts ohne das Zutun der Eltern, sie müssen den Kindern Bewegung „vorleben“! Wir Pädagogen bemerken den Trend, dass Erziehung immer öfter an Kindergarten und Schule abgegeben wird. Jedoch nur gemeinsam mit den Eltern können wir das Beste für das Kind erreichen.

Rückblick Schuljahr 2016/17

Bücherei im Zentrum
Noch vor Schulbeginn haben wir die Bücherei ins Zentrum gerückt und in unseren großen Eingangsbereich integriert. Wir finden, dieser bisher eher kühle Raum hat dadurch sehr gewonnen und auch unsere Schülerinnen und Schüler sitzen gerne auf den gemütlichen Sofas und lesen oder blättern in den Büchern.

Gesunde Schule
Am 29. Mai wurde uns in den Redoutensälen in Linz das Gütesiegel „Gesunde Schule“ verliehen. Ziel des Gütesiegels ist es, Gesundheitsförderung, die körperliches, geistiges, seelisches und soziales Wohlbefinden umfasst, in den Schulen zu etablieren und die Schulqualität dadurch zu steigern. Viele Jahre schon wird an der VS Schildorn Wert auf das Wohlbefinden der Kinder gelegt. Fixe Bestandteile des Schulalltags sind nicht nur die gesunde Schuljause und das Bewegungsangebot in den Pausen. Wir achten besonders auch auf das Schulklima, einen höflichen, freundlichen Umgangston und auf bewegte Lernsequenzen im und rund um das Schulhaus. Finanzelle Unterstützung für unser Engagement in Sachen Gesundheits- und Bewegungsförderung bekommen wir von der Gemeinde, aber auch von allen Eltern, die ihren Beitrag für die wöchentliche Jause leisten.

Bewegte Pause
Im Rahmen des Ansuchens um das Zertifikat „Gesunde Schule“ führten wir die bewegte Pause ein. Damit unseren Schülerinnen und Schülern mehr Zeit gegeben werden kann, sich aktiv zu erholen und sie das Bewegungs- und Spieleangebot auch nutzen können, haben wir die große Pause um 10 Minuten verlängert. Zuerst wird gemeinsam in der Klasse gejausnet und danach miteinander gespielt. Dass dabei gewisse Regeln beachtet werden müssen, ergibt sich von selbst.

Gesundes Schulbuffet
Pünktlich um halb zehn merken unsere Schülerinnen und Schüler jeden Tag, wie hungrig sie eigentlich schon sind. Das trifft sich jeden Mittwoch besonders gut, denn das besonders gesunde und liebevoll von Müttern und Vätern zubereitete Jausenbuffet wartet schon. Selten ist um zehn Uhr noch etwas übrig.

Bewegtes Lernen
Im Rahmen der Wochenplanarbeit wird den Kindern Gelegenheit gegeben, in Kleingruppen am Boden, bei Tischen oder auf ihren Sitzpölstern zu lernen. Lernwörterstationen zum Buchstabieren (Bälle werfen, Hexengang, Fühlen der Buchstaben am Rücken, etc.) gehören ebenso zu unserem Bewegungsangebot wie Stationen zum Arbeiten und Lernen mit vielfältigen Materialen. Bewegungslieder, Tänze sowie das rhythmisierte Üben der Malreihen sind Teile des Unterrichts.

Soziale Kompetenz
Der Morgenkreis am Montag soll die Sc hülerinnen und Schüler auf die kommende Woche einstimmen, dazu gibt es Brain- und Koordinationsübungen, Stille Übungen, Massagegeschichten, … Gelegentlich entstehen Gemeinschaftswerke, für deren Gelingen alle Verantwortung tragen. Im Morgenkreis am Freitag reflektieren wir die Woche und halten fest, womit sich die SchülerInnen der einzelnen Klassen beschäftigt haben. Jede Woche bringt ein „Dazulernen“ und wir klopfen uns auf die Schulter! Kurze Referate oder auswendig gelernte Gedichte gehören da genauso dazu wie die Malreihen oder das Buchstabieren (ABC-Teppich) der Lernwörter.

„Schulkaffee“
Buntes Programm, fröhliche Schule, aktive Schulgemeinschaft – das „Schulkaffee“ entwickelt sich immer mehr zum gesellschaftlichen Fixpunkt Schildorns. Zum vierten Mal lud die Volksschule am 23. April zu dieser Veranstaltung, erneut kamen mehr Gäste als beim letzten Mal. Und alle waren sichtlich begeistert von den Darbietungen der Kinder wie von der angenehmen Atmosphäre und vom ungezwungenen Miteinander.

Bewegte Schule
Nach dem Gütesiegel „Gesunde Schule“ haben wir auch noch das Gütesiegel 1 für die „Bewegte Schule“ in Empfang genommen. Da gibt‘s allerdings noch Luft nach oben, wie man so schön sagt. Unsere Schülerinnen und trainieren fleißig weiter.

Räumungsübung mit der Feuerwehr
In der 1. Schulwoche führten wir gemeinsam mit der Feuerwehr Schildorn eine Räumungsübung durch. Alle Kinder konnten „gerettet“ werden, die Alarmierung, Sammlung und Kontrolle funktionierte nach Plan. Anschließend durften die Kinder natürlich noch spritzen, Gase verwirbeln, die Ausrüstung eines Feuerwehrmanns und die des Feuerwehrautos bestaunen.

Fahrt ins Agrarium in Steinerkirchen
Um unseren Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Bodens und der Lebewesen, die in und auf dem Boden zu finden sind, näher zu bringen, fuhren wir am 30. September nach Steinerkirchen, in das Agrarium. Wir bekamen eine lehrreiche Führung, die unsere Kinder beeindruckte, sodass sie in den folgenden Wochen immer wieder Bodenproben bzw. jene kleinen Lebewesen mit in die Schule brachten, die sie auch im Agrarium gesehen hatten.

Sicherheit auf der Straße
Die 3. und 4. Schulstufe nahm an der Aktion „Hallo Auto“ teil. Das richtige Einschätzen des Anhaltewegs beim Bremsen mit nur 50 km/h war für alle eine Herausforderung. Mit der Polizistin übten unsere Kleinen richtiges Verhalten auf der Straße und das Überqueren der Straße.

Lesung
Jedes Jahr veranstalten wir eine Lesung mit bekannten Autorinnen und Autoren. Am 8. Jänner hatten wir Sybille Mottl-Link zu Gast. Wir waren alle ganz begeistert. Unsere Schülerinnen und Schüler und auch die Kindergartenkinder wollten sich gar nicht mehr trennen von der Frau Doktor und ihrem Vogel.

Musical „Der überaus starke Willibald“
Am 17. Februar – das war der Tag, an dem auch die Semesterinformationen mit nach Hause zu tragen waren – sahen wir im Rieder Stadtsaal eine Aufführung des Musicals „Der überaus starke Willibald“. Aufgeführt wurde es von der Musikschule St. Martin in Kooperation mit dem BORG Ried. Ein starkes Stück, indem es um Macht und Ohnmacht, um das Schüren und Ausnützen von Ängsten, um Anderssein und Ausgrenzung geht. Unsere Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt und hörten und sahen sehr aufmerksam zu.

Theater Heuschreck
Und noch einmal sind wir am 21. März kurz nach Ried gefahren, um uns im Stadtsaal das Stück „Drachen-Zirkus“ vom Theater Heuschreck anzusehen. Das phantastische Bühnenbild, die phantasievollen, aufwendigen Kostüme und die schönen Lieder machten dieses eher für die Kleineren gedachte Stück auch für die Großen zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Auseinandersetzung mit dem Thema Müll
Kurz nach Ostern beschäftigte sich die zweite Schulstufe intensiv mit dem Thema Müll und schwärmte gemeinsam mit den Drittklässlern aus, um achtlos weggeworfenen Müll von den Straßenrändern aufzusammeln. Zwei Tage später kam dann die Umwelt- und Abfallberaterin Gudrun Pichler mit ihren „Müllmonstern“ und erklärte den Kindern, wie man Müll richtig trennt. Sie lernten, woraus die verschiedenen Verpackungen bestehen und was man später aus ihnen machen kann

Betriebsbesuch: Firma Hartjes
Unsere Füße stecken oft lange in Schuhen, deshalb ist es von Vorteil, wenn sie gut passen und aus qualitativ hochwertigem Material sind. Doch die Arbeit in einer Schuhfabrik ist nicht leicht: Die Näherinnen müssen ganz genau arbeiten. Die Maschinen sind laut und es riecht nach Klebstoff. Die Besichtigung war sehr informativ, aber ein wenig sind wir froh, dass wir wieder in die Schule gehen dürfen.

Linz-Tage
Wunderbar geklappt haben auch die Linz-Tage mit den Schülerinnen und Schülern der 4. Klasse. Sie haben das anstrengende, abwechslungsreiche Programm genossen, aber auch gut aufgepasst und mitgedacht. Wir Lehrerinnen dürfen uns immer wieder über das Lob von Führerinnen, Busfahrern, Betreuungspersonal im Heim freuen, welch ordentliche Schülerinnen und Schüler wir da nicht mithätten. Besonders stolz sind wir auch darauf, dass uns unser Bürgermeister Wolfgang Moser ins Landhaus begleitete, zeigt es doch von seinem Interesse an unserer Arbeit und an den Schülerinnen und Schülern. Aber auch wir bewiesen unseren Stolz „Schildorner“ zu sein, indem wir das Gemeindewappen auf unseren Leiberln trugen und im Landhaus präsentierten.

Safety-Wettbewerb
Am 26. April nahmen wir am Safety-Wettbewerb in Taiskirchen teil. Geschicklichkeit, gepaart mit Wissen führte unsere Drittklässler auf das Podest. Obwohl auch die 4. Klasse tapfer kämpfte, wurde sie von den Schülern und Schülerinnen der 3. besiegt. Niederlagen sind nicht leicht einzustecken, gehören aber auch zu Wettbewerben.

Erstkommunion
Bestens vorbereitet von Manfred Anzinger konnten am 25. Mai Annika Feichtinger, Moritz Furtner Hagn, Gabriel Hermandinger, Jana Schmitzberger, Moritz Stadler, Florian Steiner, Julia Vorhauer und Benjamin Zeilinger das Fest der Erstkommunion feiern. Wie jedes Jahr begleitete die Musikkapelle die Erstkommunionkinder und ihre Eltern in die Kirche. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes lag, wie schon in den Vorjahren, in den bewährten Händen von Sabine Schaper und Andrea Dim. Alle Volksschülerinnen und -schüler hatten wochenlang für diesen Tag geprobt und so wurde dieser Gottesdienst wieder einmal auch zu einem musikalischen Genuss.

Graffiti-Kunst
Mit einem besonderen Projekt hat die Volksschule Schildorn ihre vielfältigen Kunstaktivitäten fortgesetzt: Unterstützt vom Künstler Michael Heindl, zauberten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse auf eine nackte Betonwand vor der Turnhalle ein farbenprächtiges Graffitigemälde. Einen Tag lang waren die Kinder mit Feuereifer bei der Sache. Zuerst wurden ihre Entwürfe zum Thema „Phantasiewesen“ auf die mehr als 20 Quadratmeter große Fläche übertragen und zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Dann folgte die eigentliche künstlerische Arbeit: Mit Sprayfarben wurden die Figuren von den Kindern detailreich ausgeführt. Das Ergebnis ist ein großes, ausdrucksstarkes Graffitibild, dem die Lust an künstlerischer Arbeit anzusehen ist. Die Aktion bescherte nicht nur den Kindern eine interessante Auseinandersetzung mit einer speziellen Kunstform, sondern prägt auch das Ortsbild. Oder wie einer der beteiligten Schüler stolz feststellte: „Schildorn ist um eine Attraktion reicher!“ Die VS Schildorn bedankt sich bei der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung und bei Bürgermeister Wolfgang Moser, dem eine engagierte Schulgemeinschaft stets ein Anliegen ist.

Ausflug nach Salzburg
Am 9. Juni ging es nach Salzburg. Alle Schülerinnen und Schüler erkundeten zuerst gemeinsam mit uns Lehrerinnen die Altstadt. Wir marschierten durch die Getreidegasse, sahen das Mozart-Geburtshaus, den imposanten Dom und nicht zuletzt das Festspielhaus vor den steil aufragenden Felsen des Mönchsbergs. Nach einer kurzen Rast am Salzachufer sahen wir im Landestheater das beeindruckende Musical „Joseph and the amazing technicolor dreamcoat“ und wanderten anschließend durch den Mirabellgarten und sein geheimnisvolles Labyrinth. Zum Glück spielte das Wetter mit und unsere Kinder konnten am Nachmittag die feucht-fröhlichen Wasserspiele im Schloss Hellbrunn so richtig genießen. Trockene Sachen anziehen und schon ging es weiter mit dem Bus zum Hangar7. Die ausgestellten Flugzeuge und Rennautos machen die Verbindung von Technik und Kunst/Ästhetik ebenso sichtbar wie das Gebäude selbst.

Antolin
Wie jedes Jahr zu Schulschluss erhalten alle Schüler, die erfolgreich in Antolin gearbeitet haben, eine Urkunde. Natürlich unterscheidet sich dabei die erreichte Punkteanzahl zwischen unseren Schülern und Schülerinnen beträchtlich. Die fleißigsten Antolin-Punktesammler der 2. Klasse waren in diesem Jahr Moritz Furtner-Hagn, Gabriel Hermandiger und Lilli Weiss. In der dritten Schulstufe kamen Hannah Lobmaier, Sebastian Gittmaier und Hanna Wielendtner aufs Stockerl. In der vierten Schulstufe steht eine reine Mädchengruppe auf dem Podest: Eva Schaper, Madlen Mühlecker und Kerstin Schmid. Die Schulsiegerin Hannah Lobmaier schaffte ganze 3610 Punkte – eine stolze Leistung! Familie Lobmaier spendete eine wie neu aussehende Ledersitzgruppe für die Bücherei – vielen Dank!

Buchstaben, die gesund sind und schmecken!
Gemeinsam mit den engagierten Landwirtinnen Brigitte Burgstaller, Hilde Burgstaller und Romana Trost machten die Schülerinnen und Schüler einen Brotteig. Danach wurde der Teig geknetet, gerollt und zu Buchstaben geformt.

Besuch am Bauernhof
Auf Einladung der Ortsbäuerin Brigitte Burgstaller lernten die Schülerinnen und Schüler der Grundstufe 1 einen Teil der Arbeiten auf einem Bauernhof kennen. Sie streichelten Kühe und Kälber, spürten, wie eine Melkmaschine ansaugt, ließen sich die vielen Geräte und Maschinen und deren Einsatzgebiete erklären und bestaunten natürlich auch den modernen Traktor. Zum Abschluss durften sie noch eine Rundfahrt auf dem Ladewagen machen.

Fußballcup
Das Ereignis schlechthin für unsere begeisterten Schildorner Fußballspielerinnen und -spieler. Wie in all den Jahren zuvor mussten wir uns auch diesmal mit dem 5. Platz begnügen. Und das, obwohl unsere Torjägerinnen und Torjäger insgesamt 20 Tore schossen und nur 6 Gegentreffer verkraften mussten.

… und es wurde in diesem Schuljahr auch viel gelernt!
Mit Bedacht gewählt: das Schlussbild der Schulchronik des Schuljahres 2016/17. Neben den vielen interessanten Aktivitäten haben unsere Schülerinnen und Schüler natürlich auch viel und eifrig gelernt. Jede und jeder hat ihr/sein Bestes gegeben und vor allem – sie haben einander geholfen, wenn die Umstände es erforderten. Soziale Kompetenz zu erwerben ist an unserer Schule – neben der Wissensvermittlung – zentrales Ziel.

Aus der Geschichte der Volksschule

1724 wurde in Schildorn eine einklassige Volksschule gegründet. Das alte Schulhaus fiel beim Großbrand im Jahr 1834 den Flammen zum Opfer, 1837 wurde neu gebaut. 1878 wurde die Erweiterung der einklassigen Volksschule in Schildorn angeordnet, jedoch wurde nichts daraus.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1947, erfolgte ein Anbau. Daraufhin wurde die Schule zweiklassig, 1949 dreiklassig, nach weiteren 12 Jahren vierklassig. 1970, nachdem das alte Schulhaus abgerissen und (unter Bürgermeister Ludwig Schoibl) ein modernes neues Gebäude errichtet worden war, zählte die Schule fünf Klassen.
Nach 30 Jahren – am 30. Juni 2000 – wurde eine besondere Geburtstagsfeier abgehalten. Die SchülerInnen gaben Lieder, gespielte Witze oder auch kurze Theaterstücke zum Besten, VD Anna Vorhauer und das LehrerInnen-Team präsentierten eine gelungene Ausstellung „Schule einst und jetzt“. Der ehemalige Direktor Hans Schneeberger und der damalige Bezirksschulinspektor Prof. Ecker erzählten von den Schwierigkeiten beim Neubau.
2009 wurde (unter Bürgermeister Georg Schoibl) mit dem Neubau des Turnsaales mit Mehrzwecknutzung begonnen. Der neue, großzügig ausgestattete Anbau bietet vielfältige Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Turnunterricht. Zugleich wurde das Schulgebäude modernisiert und überzeugt mit seiner offenen, freundlichen Atmosphäre. Die Klassenräume sind hell und funktional und bieten beste Voraussetzungen für einen zeitgemäßen, kindgerechten Unterricht.

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